Tapferkeit im Angesicht des Todes

„Als erste ging Sophie, und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Reichharts Henkersknechte packten das Mädchen und legten es über die Richtbank. Sekunden später war für Sophie alles vorbei. Selbst der sonst gefühlskalte Scharfrichter war beeindruckt und gestand, so habe er noch niemanden sterben gesehen.“

In dieser Biographie des Henkers Johann Reichhart wird von einem Mann berichtet, der in seinem Berufsleben mehr als 3000 Personen hingerichtet hat und den die Tapferkeit von Sophie Schol nachhaltig beeindruckt hat.

Diese „Sophie“ (eigentlich Sophia Magdalena Scholl) hatte mit ihrem Bruder Hans und anderen Studenten fünf Tage vorher Flugblättern in der Ludwig-Maximilian-Universität verteilt und war dabei von dem Hausmeister ergriffen worden und der Polizei übergeben worden. In diesem und weiteren Handzetteln hatten sie zum Widerstand gegen Hitler aufgerufen. Sie waren mit anderen Bürgern im Widerstand vernetzt. Sie tauschten sich aus und halfen sich weiter.

Aber als Sophie Scholl verhaftet worden war und ihren letzten Gang zum Schafott gehen musste, musste sie diesen Weg ganz alleine gehen. Und trotzdem war die Art und Weise wie sie dorthin ging und ihrem eigenen Ende entgegenging besonders. So außergewöhnlich, dass ihr Henker, der täglich Menschen tötete, diese Tapferkeit in Erinnerung blieb.

Vielleicht kann uns der letzte Dialog zwischen Sophie Scholl und ihrer Mutter vor der Hinrichtung einen Aufschluss auf den Grund ihrer Tapferkeit geben. Sie verabschiedet sich von ihren Eltern: „Wir sehen uns in der Ewigkeit.“ Diese antworten darauf: „Gell, Sophie: Jesus.“ Und Sophie: „Ja. Aber du auch.“

Sophie bejaht, dass sie in Jesus die Hoffnung auf die Ewigkeit hat. Sie weiß, wo sie in der Ewigkeit sein wird. Sie weiß sich in Jesus Christus getragen und hat eine Hoffnung die über den Tod hinausgeht, der nun kurz bevor steht.

„Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er gestorben ist.“ – Lebensbreicht nach Johannes 11,25

Sophie Scholl hat diese Hoffnung gefunden. Möchten sie auch diese Hoffnung kennenlernen, die selbst der drohende Tod nicht trüben kann?

Wir schenken ihnen gerne ein Buch mit vier Lebensberichten über Jesus Christus, dem Sophie Scholl ihr vertrauen geschenkt hat oder lesen sie hier die rettende Botschaft des Evangeliums. Gerne beantworten wir ihnen auch ihre Fragen.

Seien Sie gesegnet!

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